DIXIELAND MUSIK

Foto: Bad Salzuflen August 2008
( Von Links: Martin Doughty : Posaune / Vocals / Management Silke Nagel : Tp ,
Chris Stiewe-Dawe : Tenor Sax , Marie - Christine Schröck : Sopran / Klarinette
Guido Schlösser : Klavier Jo Kersten: Drums : Eric Richards: Bass )
Über uns:
Mit Songklassikern wie "All Of Me" und "I Got Rhythm" vertreiben die Night And Day Dixieland Stompersjeden Kater, sei der Sonntagmorgen auch noch so verregnet.
Party-Martin Doughty spielt Posaune, und die enorm swingende Rhythmusgruppe mit Joe Kersten, Eric Richards und Guido Schlösser treibt ihn an zu gutgelaunten Soli und frisch-fröhlichen Vokaleinlagen.
Musikalische Zentralfigur der NDDS ist die Trompeterin Silke Nagel, um deren Melodien sich die kunstvollen Linien der Klarinettistin und Sopransaxophonistin Marie-Christine Schröck ranken.
Die untere Mitte sichert Chris Stiewe-Dawe mit seinem Tenorsaxophon, der auch manches erdige Solo abliefert.
Die Night And Day Dixieland Stompers spielen selbstverständlich auch gerne abends.
Jazz-Philosophie
( Quelle - Wikepedia)
Beim Dixieland-Jazz treten im Vergleich zum traditionellen New-Orleans-Jazz die ursprüngliche Tonbildung, Schleiftöne, expressives Vibrato und der Gesamtausdruck zurück. Die Melodien sind glatter und die Harmonien reiner. Seit Beginn der 1930er Jahre ist Dixieland Jazz allerdings nicht mehr scharf vom New-Orleans-Jazz abzutrennen. Im Laufe der Zeit spielten Musiker unabhängig von ihrer Hautfarbe beide Stilrichtungen. Louis Armstrong zum Beispiel spielte mit seinen All-Stars auch Dixieland. Heute gibt es drei Hauptströmungen des Dixieland Jazz: Den Chicago Style, West Coast Revival und New Orleans Traditional.
Die typische Besetzung einer Dixielandformation ist Trompete oder Kornett, Klarinette, Posaune als die drei Hauptstimmen, sowie eine Rhythmusgruppe bestehend aus Schlagzeug, Piano, Kontrabass bzw. Sousaphon oder Tuba sowie Banjo oder Gitarre. Allgemeine Stilmerkmale sind die Kollektivimprovisation, Breaks, die Trompete als Leadinstrument und die Umspielung der Melodie durch Klarinette und Posaune. Die Melodien und Improvisationen sind oft eingängig und in der Regel künstlerisch weniger ambitioniert.
Band Mitglieder

Martin Doughty Bandleader
Biografie:
Martin Ronald Doughty war 1965 in London geboren .
Er begann schon mit 6 Jahren Musik zu machen und es war schon mit 10 Jahren klar, daß er eine große Karriere vor sich hatte.
Schon mit 13 spielte er im National Children´s Orchestra of Great Britain.
1981 geht er zum Militär.
1983 kam er mit dem britischen Militär nach Paderborn,
Deutschland, ging aber 1985 wieder nach London zurück und studierte Musik an der Royal Militär Akademie für Music und graduierte dort mit Auszeichnung.
Nach dem kalten Krieg blieb er mit seiner Familie Deutschland treu und seitdem arbeitet er als Entertainer, Sänger und Posaunist im In- und Ausland.
Partymartin hat mit Stars wie Howard Carpendale, Irene Sheer, Roberto Blanco, Al Martino und Johny Logan gearbeitet.
Ob als Joe Cocker oder als Robby Williams, ob als Glenn Miller oder Tommy Dorsey - mit Partymartin liegen Sie immer richtig. Die Höhepunkte seiner Shows sind seine " Blechblaskünste" in allen musikalischen Bereichen.
Martin Doughty´s Lebenswerke:
Martin´s Gala Showband hier
Martin´s Eventagentur hier
Martin´s Mobilband hier
Martin´s Multimedia Firma

Marie-Christine Schröck
Biografie:
(Tenor-und Sopransaxophon, Klarinette, Komposition und Arrangement), 1972 in Wuppertal geboren, lernte zunächst Blockflöte und Klarinette an der Bergischen Musikschule in Wuppertal und Klavier bei Thomas Steingrube.1988 kam sie durch die Teilnahme an einem Jazzworkorkshop in der Sommerakademie Remscheid auf den Geschmack, Saxophon lernen zu wollen. Diesen Wunsch setzte sie ab 1989 bei Wolfgang Schmidtke (Das Pferd) in die Tat um.
Von 1992 bis 1997 studierte sie Tenorsaxophon im Bereich Jazz an der „Hoogeschool voor de Kunsten“ in Arnheim bei Stefan Pfeifer und Jörg Kaufmann. In Arnheim lebte sie auch mehrere Jahre. 1998 zog sie von ihrem zwischenzeitlichen Standort Wuppertal nach Dortmund, wo sie bis vor kurzem lebte und arbeitete.
Seit dem Frühjahr 2007 lebt sie wieder in Wuppertal.
Neben ihrer Tätigkeit als Instrumentallehrerin und Bandprojektleiterin an Schulen ist sie sowohl als Holzbläserin in den Bereichen Improvisierte Musik und Jazz, als auch als Komponistin und Arrangeurin aktiv.
Musikalische Einflüsse:
Ihre musikalischen Vorbilder sind Tenor- und Sopransaxophonisten wie John Coltrane, Sonny Rollins, Ben Webster, Joe Henderson, Joe Lovano und Wayne Shorter, als Altsaxophonisten Charlie Parker, Cannonball Adderley, Johnny Hodges und Eric Dolphy und als Komponisten und Arrangeure Duke Ellington, Charles Mingus, Carla Bley, Willem Breuker, Eric Dolphy, Lester Bowie und Filmkomponisten wie Henry Mancini, Peter Thomas und Ennio Morricone, um nur einige zu nennen.Neben den Einflüssen aus unterschiedlichsten Jazzrichtungen und Filmmusiken spielen auch Musikrichtungen vieler ethnischer Gruppen wie etwa osteuropäische Folklore, karibische Musik wie Salsa und Son, Tango, chinesische Folklore, italienische Folklore u.v.m. eine Rolle, aber auch Popmusik (z.B. von David Bowie, Iggy Pop, Neil Diamond), klassische Musik und Neue Musik.
Aktuelle Bands und Projekte:
Mit dem Projekt „EASY vs. JAZZ“, das aus der monatlichen Jazzreihe „Jump Monk!“ im Dortmunder Jazzclub domicil hervorging, gewann Marie-Christine Schröck im Frühjahr 2006 einen Jazzförderpreis von „Jazzwerk Ruhr“. Ein Quintett (M.C. Schröck, Saxophone, Klarinette, musikalische Leitung, Dimitri Tyelmanov, Trompete, Flügelhorn, Guido Schlösser, Klavier, Eric Richards, Bass, Michael Peters, Schlagzeug) präsentiert Easy Listening in einem vorwiegend freien Jazzkonzept, während Stücke von Eric Dolphy und Ornette Coleman im zarten Gewand des Easy Listening erscheinen. Die geförderte CD wird 2008 erscheinen.Die Ruhrgebiets-Ethnoband „Pott Pack“ unter der Leitung und Feder von Richard Ortmann, Guido Schlösser und Marie-Christine Schröck verbindet musikalische Elemente aus aller Welt mit Arbeits- und Alltagsgeräuschen des Ruhrgebiets.
Das „United Women‘s Orchestra“ ist eine Bigband unter der Leitung von Christina Fuchs und Hazel Leach, deren Mitglieder auschließlich Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden sind. Die Band spielte auf renommierten Festivals wie „Leverkusener Jazztage“, „Moers-Festival“ und dem „World Music Meeting“im Nimwegen (NL).
Das Jazztrio „SCHRÖCK“ mit Sven Vilhelmsson (Bass) und Martin Thissen (Schlagzeug) spielt ausschließlich Kompositionen der Namensgeberin, überwiegend im Bereich Modern Jazz und Avantgarde, wobei man die Musik auch von ihrer komischen Seite aus betrachten darf, was durch Titel wie „Erbswurst“ oder „Der Wirt wird wild“ versucht wird zu beweisen. Schräge Bläsersätze und wilde Rhythmen aus eigenwillig erfrischenden Kompositionen kommen aus der Feder des Dortmunder Schlagzeugers Andreas Ruhnke mit seiner neuen Band „Burb Tribe“. Marie-Christine Schröck spielt dort Altsaxophon und Klarinette. Weitere Bands sind „Connected Horns“, „Guido Schlösser Trio“ und Soloprojekte.

Biografie von Chris Stiewe Dawe:
Der Anfang Chris Stieve-Dawe startete seine musikalische Karriere mit 14 Jahren. Er spielte Trompete im Schul Orchester in London.
Seine Hauptinteresse lag im Bereich der Jazz und Big Band - Musik.
Auf Grund seiner Leidenschaft im Komponieren arangierte er seine ersten Musikstücke im Alter von 17 Jahren für das "National Youth Jazz Orchestra of Great Britain".
Studium
Er studierte "Conducting, Arranging and Harmony" und erhielt Diplome vom "Royal College of Music", der "Royal Military School of Music" und der "Royal School of Church Music", außerdem hat er ein "Instrumental Diplome" vom "London College of Music".Nachdem er 20 Jahre Trompete gespielt hatte, wechselte Chris Stieve-Dawe zum Tenor Saxophone.
Dieses Instrument erlernte er als externer Schüler von Jeff Harrington an der renomierten "Berklee School of Music, U.S.A". 2005 schrieb Chris Stieve-Dawe ein Saxophon-Lehrbuch, welches beim Verlag PPVMedien (München) erschienen ist und ein Bestseller beim Amazon wurde.
Erfahrungen
Chris Stieve-Dawe hat mit vielen Künstlern und Musikern zusammen gespielt/aufgenommen: George Mc Cray, (Rock Your Baby), Big Jay Mc Neely, Albie Donnely´s Supercharge, Beverly Daley, Georgie Fame und Knut Kiesewetter um nur einige zu nennen.Filmmusik
Chris Stieve-Dawe komponierte Filmmusik für Kurzfilme weltweit, erst vor Kurzem kompletierte er die Hintergrundmusik für eine Dokumentar-Serie von "Channel 4 Television", U.K. Seine Erfahrungen in Orchestrierung decken jede mögliche musikalische Kombination ab, u.a. die Symphonieorchester, Kammerorchestzer, Marschkapellen, Symphonie-Blasorchester, Big Bands, Chöre und sogar Dudelsackgruppen. Viele seiner Titel wurden weltweit veröffentlicht und gespielt.Heute ist Chris Stieve-Dawe tätig als Dirigent, Komponist, Orchestrator und CD-Produzent.
Chris Stiewe Dawe´s Website hier

Biografie von Eric Richards:
Geboren wurde ich in Alnwick, einer Kleinstadt im Norden Englands in der Grafschaft Northumberland,
nicht weit entfernt von der schottischen Grenze im Norden
und der Großstadt Newcastle upon Tyne im Süden. Nach dem Abitur studierte ich zunächst ein Jahr am City of Leeds College of Music und dann an der Durham University Musik,
Biblical Studies und Indian Civilization (General B.A.) und beendete das Studium mit dem Diplom in Jazz und U-Musik am Newcastle College of Arts and Technology.
Kurz nach Abschluß des Studiums ging ich nach London und stellte fest, daß die Erfahrungen,
die ich in den Clubs and Bars im Nordosten des Landes gesammelt hatte, mir einen guten Start in der Hauptstadt ermöglichten.
Innerhalb kürzester Zeit arbeitete ich in Bands, Aufnahmestudios und Theatern, machte Fernseh- und Radioaufzeichnungen und war freier Musiker in der Londoner Jazz-Szene.
In der Zeit zwischen 1980 und 1991 spielte ich mit Dudu Pukwana's Zila (Südafrika / Großbritannien Afro-Jazz) auf vielen
internationalen Jazz-Festivals, bei Radiosendungen und TV-Shows, sowie auf Tourneen durch ganz Europa als auch in Botswana, Swaziland und Mozambique. Im Jahre 1984 war ich mit Gloria Gaynor auf Tournee durch Großbritannien.
Seit 1990 lebe ich in Deutschland. Hier spielte in einigen Musicals z.B. Oklahoma ! (Original-Broadway-Version),
Starlight Express (Bochum) and Jesus Christ Superstar (New York- Produktion) und begleitete auch hier große Künstler wie Ute Lemper , Max Greger u.v.a. 1993 war ich Mitglied beim Tony Evans Orchestra (Le Cabaret au Casino in Monte Carlo, Monaco). Neben meiner künstlerischen Tätigkeit gebe ich Seminare und Workshops u.a. am Goldsmith's College, University of London (1980 -1985) und Brighton Rock (University of Sussex 1988 -1991). Außerdem verfaßte ich ein Lehrbuch The Music Factory (Faber Music, London 1993).
Eine seiner ehemaligen Studentinnen ist Yolanda Charles von der Robbie Williams Band.
Live-Begleitung :
Cilla Black, Roberto Blanco, Drafi Deutscher, Irwin Doomes, Jürgen Drews, Katja Ebstein, Euro Cats, Pamela Falcon, Gloria Gaynor, Max Greger, Vicky Leandros, Daliah Lavi, Ute Lemper, Tony Marshall, Matt Monroe, Dudley Moore, Wencke Myhre, Joan Orleans, Chris Roberts, Andy Rühl, Irene Sheer, Tommy Steele, Sylvia Vrethammar, Wall Street Crash u.v.a.m.(Gala) Vita :
"Ball des Sports", Rhein-Main-Halle, Wiesbaden (5 mal) "Rundfunk-Bälle", Bayr. Rundfunk, München (5 mal) "Galanacht des Sports", Linz, Österreich "Landespresseball 97", Osnabrück (mit Max Greger)Eric´s Website hier

Biografie von Guido Schlösser:
Der Pianist und Komponist Guido Schlösser bewegt sich im Grenzbereich zwischen Neuer Musik,
freier Improvisation und Jazz. In zahlreichen Projekten setzt er sich musikalisch nicht
nur mit höchst unterschiedlichen Mitmusikerinnen und -musikern, sondern auch mit anderen Kunstgattungen auseinander, beispielsweise der bildenden Kunst und der Literatur.
1966 in Gelsenkirchen geboren, studierte Schlösser an der Universität Dortmund Journalistik und Musik, u.a. Zwölftonkompositon bei Eva-Maria Houben und Kontrapunkt bei Heribert Buchholz.
Neben dem Klavier setzt er auch elektronische und andere Tasteninstrumente ein, so z.B. die Orgel des Konzerthauses Dortmund im Jahr 2002.
Als Gastakkordeonist von „schwarz/rot Atemgold 09“ spielte er bei der Ruhr-Triennale sowie bei Festivals in Rouen, Rudolstadt und Lyon.
Guido Schlösser ist Co-Autor des Buches „Ruhrgebiet zwischen Sekt und Selters“ (Cadolzburg 1998)
Von 1992 bis 2007 moderierte Schlösser die Bürgerfunksendung der Dortmunder Jazzinitiative ProJazz, deren Geschäfte er von 1997 bis 2006 führte.
Seit 2007 lebt er in Wuppertal.
Projektauswahl 1997 - 2008
1997 „chachelihöll - eine Schrottophonie“ (mit Michael Bereckis, Jörg Briese, Johannes Brackmann, Richard Ortmann und Matthias Wilhelm), Premiere im Maschinenhaus der Zeche Carl, Essen-Altenessen1997 Vernissage „Annette Brandhorst: Bilder“ Volkshochschule Köln-Sülz
1998 „Brecht Brecht Weill“ (mit Eva von der Dunk, Ellen Widmaier, Thomas Kade, Richard Ortmann und Jürgen Wiersch) LesArt Literaturfestival, Theater Fletch Bizzel, Dortmund (Live-Mitschnitt WDR 3, gesendet 2000)
2000 CD „chachelihöll - eine Schrottophonie“ (HörbAres Records)
2000 Vernissage „Walter Hanusch: Transformationen - Eisen, Holz und Schrott“ (mit Richard Ortmann
Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund 2002 „Montan - eine Elegie für lange Saite, Orgel und Geräuschwerk“ (mit Andreas J. Leep und Richard Ortmann“ Lange Orgelnacht im Konzerthaus Dortmund
2002 Vernissage „Michael Schoenholtz: Ordnung im Stein“ (mit Richard Ortmann)
Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund 2003 Vernissage „Frank Schultze: Ein Gigant geht auf Reisen“ (mit Richard Ortmann)
Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund 2003 „Eine schnell wachsende glühende Schlange vor unseren Füßen - Komposition für Stahlhalle, Walzstraße, Hochofen und Kinoorgel von Richard Ortmann“
Nacht der Industriekultur, Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund
2004 „The Return Of Baby Elephant - Guido Schlösser spielt Henry Mancini“ UniDo Jazz Festival, Fritz-Henßler-Haus, Dortmund
2004 „John Cage: Variations II“ Initiative für intermediale und experimentelle Musikprojekte Künstlerhaus am Sunderweg, Dortmund
2005 „Pott Pack - Ethnomusik aus dem Ruhrgebiet“, CD „Kowalski Drive“, 2007
2006 Uraufführung der Komposition „Zeche Ludwig“ für Trompete, Klarinette, Posaune und Tuba Extraschicht, Zeche Zollverein, Essen
2006 Marie-Christine Schröck: EASY vs. JAZZ, Preisträgerin jazzwerkruhr 2006 CD-Produktion 2007/08
Tradition lebt weiter mit - NDDS